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Das Prämonstratenser-Kloster in Teplá
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Das Prämonstratenser-Kloster in Teplá wurde im Jahre 1913 vom böhmischen Adligen Hroznata gegründet und war für die Dauer von etwa 800 Jahren das geistige, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum der gesamten Region. Nach der Enteignung durch die kommunistische Regierung im Jahre 1950 diente das Kloster als Kaserne der tschechoslowakischen Armee. Die Bibliothek und die Kirche wurden im Jahre 1958 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1990, als das Kloster erneut dem Prämonstratenser-Orden übergeben wurde, wird eine stufenweise Rekonstruktion durchgeführt, in der Klosterkirche werden Gottesdienste abgehalten und auf dem Klostergelände Ausstellungen und Konzerte veranstaltet. Bestandteil der Besichtigungstour sind der Konvent, die Bibliothek und die Ausstellung von Exponaten aus dem Klostermuseum. Außerhalb der Gottesdienstzeiten können Touristen auch die Kirche besichtigen. Das Klostergelände besteht heute aus der romanisch-gotischen Kirche Mariä Verkündigung, einer barocken Prälatur und dem Konvent – einem Bau von K. Dientzenhofer aus der Wende des 17.und 18. Jahrhunderts, Wirtschaftsgebäuden, die im 15. – 19. Jahrhundert entstanden, einer neubarocken Bibliothek und einem Museum aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts.
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