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Das Parkhotel Sokolov befindet sich inmitten des Bäderdreiecks - Karlsbad, Marienbad, Franzenbad. Erlauben Sie uns eine kurze Vorstellung dieser Städte.
Karlsbad
Karlsbad ist der größte und zweitälteste Kurort in Tschechien. Er wurde um das Jahr 1350 vom König von Böhmen und römisch-deutschen Kaiser Karl IV. gegründet. Die Stadt kann sich mit einem außerordentlich reichen Kulturerbe, traditioneller Industrie, Mineralquellen und einer architektonischen Vielfalt rühmen, die eine bewundernswerte Einheit mit der Schönheit ihrer Umgebung bildet.
Der berühmteste tschechische Kurort Karlsbad ist vor allem durch seine einzigartigen Thermalheilquellen, Kolonnaden und Wanderwege berühmt.
Als „dreizehnte" Quelle wird manchmal auch das Getränk Becherovka angeführt. Im Jahr 1807 begann der Karlsbader Apotheker Josef Becher einen Magenlikör nach eigener Rezeptur zu verkaufen. Bis heute wird Becherovka nach diesem Geheimrezept aus der ausgewogenen Mischung von etwa 20 Kräutern und Gewürzen hergestellt, die aus exotischen Ländern aber auch aus der Karlsbader Umgebung stammen. Gegenwärtig ist diese „Dreizehnte Quelle" eines der meistgefragten Karlsbader Artefakte, das schmeckt und zugleich hilft.
Das alles und eine ganze Reihe weiterer Erlebnisse und angenehmer Momente erwarten Sie in der Bequemlichkeit unseres Hotels, das 16 km entfernt von Karlsbad ist, ca. 10 Minuten Autofahrt.
Franzenbad
Eine weitere berühmte Stadt des Bäderdreiecks ist das etwa 30 Minuten Autofahrt entfernte Franzenbad. Die Stadt wurde im Jahr 1793 gegründet und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einem beliebten Heilbad mit seltenen Naturquellen. Franzenbad gehört zu den schönsten Heilbädern der Region. Die Architektur der Bäder ist vom beinahe reinen Jugendstil geprägt und ist äußerst wertvoll. Dank ihr konnte die Stadt den Zauber und die Atmosphäre des Kurorts des vorvergangenen Jahrhunderts bewahren.
Die reichen Vorkommen an Naturquellen, eisenhaltigen Moorböden und natürlichen Gasen sind die Grundlage für eine erfolgreiche Heilbehandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen.
Marienbad
Den dritten Höhepunkt des Bäderdreiecks bildet der jüngste Kurort in der Region Marienbad mit seiner berühmten singenden Fontäne.
Den größten Verdienst an der Entwicklung von Marienbad haben der Abt des Klosters Teplá, Reitenberger, und der Gartenarchitekt Václav Skalník. Die meisten Kuranlagen stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden im Stile des Neoklassizismus und der Neorenaissance erbaut. Zu den bekanntesten Juwelen der Stadt gehört die neubarocke gusseiserne Kolonnade aus dem Jahr 1889. Marienbad ist eine Stadt, die mit architektonischem Feingefühl erbaut wurde und in eine einzigartig schöne Wald- und Parkumgebung eingebettet ist.
In der Stadt und ihrer Umgebung befinden sich etwa 100 Heilquellen. In Marienbad werden Erkrankungen der Nieren und der Harnwege, Nervenkrankheiten, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Stoffwechsel- und Atmungsstörungen und Hautkrankheiten behandelt.
Sorgfältig hergerichtete Parks, wunderschöne Architektur, Reichtum an Naturquellen, Erfolge bei der Heilbehandlung, hervorragendes Klima und eine reiches Kultur-, Sport- und Gesellschaftsleben machten Marienbad auf der ganzen Welt berühmt.
Sokolov
Die Stadt Sokolov liegt am Zusammenfluss der Flüsse Ohøe und Svatava. Die Stadtgründung wird vor das Jahr 1279 datiert, als die Stadt zum ersten Mal Erwähnung fand. Der ursprüngliche Name Falknov wurde im Jahr 1948 in Sokolov geändert. Die Stadt hat heute ca. 25 000 Einwohner, erstreckt sich auf einer Fläche von 2 277 ha, liegt 401 m ü.M. und mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren gehört sie zu den jüngsten Städten in Tschechien. Die Stadt, die vor nicht allzu langer Zeit für ihre Tagebaugruben und die Chemieindustrie bekannt war, wird immer mehr zu einer Stadt, die für Touristen, Geschichtsinteressierte und für all diejenigen interessant ist, die auf der Suche sind nach schöner Natur und nach kulturellen und sportlichen Erlebnissen. Diese Stadt ist ein Ort, wo man den Sommer- und den Winterurlaub verbringen kann, ein Ort, wo Sie ein reiches Angebot an kulturellen und sportlichen Erlebnissen vorfinden.
Wie können Sie uns finden?
Problemlos können sie mit dem Auto von Prag Richtung Karlsbad - Cheb – Srn fahren, von Pilsen Richtung Karlsbad - Sokolov, von Deutschland aus in Richtung Pomezí - Cheb - Karlsbad oder Klingenthal - Kraslice - Sokolov.
Cheb (Eger)
Cheb gehört zu den ältesten, bedeutendsten und baulich wertvollsten Städten in Tschechien. Ihre Geschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Eines der schönsten mitteleuropäischen romanischen Denkmäler ist die Burg in Cheb mit dem Schwarzen Turm und der einzigartigen zweistöckigen romanisch - gotischen Kapelle. Im historischen Stadtkern auf dem Platz „Jiøího z Podìbrad“ findet man eine Ansammlung gotischer und barocker, weltlicher und kirchlicher Bauten. Die bekannteste ist die Gruppe von elf Kaufmannshäusern und das Symbol der Stadt – „Špalíèek“. Heute ist Cheb das Zentrum des tschechisch - deutschen Grenzgebiets. Ihren Sitz hat hier die Institution Euroregion Egrensis, die sich um die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen dem Karlsbader Kreis, der Oberpfalz und Sachsen bemüht.
Loket
Auf dem hohen Felsmassiv, das von drei Seiten vom Fluss Ohøe (Eger) umspült wird, wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Burg und die Stadt Loket gegründet. Die von Sokolov in 11 km Entfernung liegende königliche Burg wurde zum zentralen Punkt des ganzen umliegenden Kreises. Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann der Verfall von Burg und Stadt. Die Ausnahmestellung der Burg besteht im erhaltenen Charakter der mittelalterlichen Festung mit markanten Zügen des romanischen, gotischen und des Renaissance-Stils. Die Stadt hat einen der ältesten Grundrisse in Tschechien mit einer Ansammlung gotischer, barocker und Renaissance-Häuser. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten auf dem Marktplatz gehört das barocke Rathaus, die Dreifaltigkeitssäule und die Kirche des Heiligen Wenzel. Die einzigartige Lage von Loket im malerischen und waldreichen Tal des Flusses Ohøe verzaubert jeden Besucher. Loket gelangte auch durch die Herstellung von Porzellan zur Berühmtheit. Bereits seit Ende der 40. Jahre des 20. Jahrhunderts gehört das natürliche Amphitheater mit seiner unnachahmlichen Lage zu den attraktivsten in Tschechien und in Europa. Fast genau nach 40 Jahren erklang hier erneut Dvoøáks Oper „Rusalka“ sowie Mozarts „Zauberflöte“ und Verdis „Nabucco“. Für die kommenden Auflagen des „Open - Air" Festivals wird die Aufnahme von Musicals, Shakespeare-Stücken und Konzerten aller Genres ins Programm vorbereitet.
Beèov nad Teplou (Petschau an der Teplá)
Die Anfänge des Städtchens Beèov nad Teplou, das im Tal des Flusses Teplá liegt, reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück und stehen im Zusammenhang mit dem Schutz des wichtigen Weges von Böhmen nach Deutschland. Die größte Blütezeit erlebte Beèov im 16. Jahrhundert, als in seiner Umgebung Gold, Silber und vor allem Zinn abgebaut wurde. Den historischen Kern Beèovs dominiert die erhaltene spätgotische Burg in Verbindung mit dem barocken Schloss, dessen Kapelle acht Seiten und eine Kuppel besitzt. Unter der Kapelle wurde im Jahr 1985 eine seltene romanische Sehenswürdigkeit aus dem frühen 12. Jahrhundert gefunden – der Reliquienschrein des Heiligen Maurus, einer der größten europäischen Kulturschätze überhaupt. Der restaurierte Reliquienschrein mit einer einzigartigen Begleitausstellung wird im Obergeschoss des unteren Schlosses präsentiert.
Das Naturreservat Kladská
Inmitten der wunderschönen Natur des Kaiserwaldes (Slavkovské lesy) erbaute Ende des 19. Jahrhunderts Graf Schönburg - Waldenburg ein Jagdschlösschen und das Dorf Kladská im Stile der Schweizer Holzhütten. Interessant ist das gesamte Gebiet vor allem durch den Bestand von Waldmoor mit typischer Flora und Fauna und durch den langen Kanal, ein bemerkenswertes technisches Werk, das die Wasserzufuhr in die Zinnminen in der Umgebung von Horní Slavkov zur Aufgabe hatte. Das Moorgebiet wird von zahlreichen Mineralquelltöpfen gespeist, die auch Marienbader Quellen speisen. Die Reize der hiesigen Landschaft kann man auf dem Lehrpfad um den Kladská-See und das Moorgebiet Taiga bewundern. Kladská ein beliebter Ausflugsort nicht nur für die Gäste von Marienbad.
SOOS
Das Reservat liegt 6 km nordöstlich von Franzenbad auf einer Fläche von 221 ha mit einem 1,2 km langen Lehrpfad mit Beschreibungen und Erklärungen. Es handelt sich um ein ausgedehntes Moorgebiet, wo eine hohe Anzahl an Mineralquellen und reiner Kohlenoxyd aus so genannten Mofetten (Schlammvulkane) entspringt.
Láznì Kynžvart (Bad Königswart)
Das ursprüngliche Renaissance- und später Barockschloss Kynžvart ließ in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Graf Wenzel Lothar Metternich im Stil des Wiener Klassizismus und des Empire umbauen. Er versammelte hier eine große Menge an Kunstgegenständen, Kuriositäten, ganze Sammlungen von Münzen, Medaillen, Waffen und Porzellan. Das alles bildet mit der ursprünglichen Einrichtung eine einzigartige Einheit, einen Beleg für den Lebensstil der damaligen Zeit. Nach jahrelanger Rekonstruktion, mit Zuschüssen aus dem Phare-Fond, ist das Schloss für die Öffentlichkeit erneut geöffnet. Unweit des Schlosses am südwestlichen Hang des Kaiserwaldes (Slavkovský les) liegt die Stadt Láznì Kynžvart. Die natürlichen Heilbäder verdanken ihre Entstehung dem günstigen Klima und den Mineralquellen und sind der bedeutendste Ort in Tschechien für die Behandlung von unspezifischen Erkrankungen der Atemwege bei Kindern.
Das Prämonstratenser-Kloster in Teplá
Das Prämonstratenser-Kloster in Teplá wurde im Jahre 1913 vom böhmischen Adligen Hroznata gegründet und war für die Dauer von etwa 800 Jahren das geistige, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum der gesamten Region. Nach der Enteignung durch die kommunistische Regierung im Jahre 1950 diente das Kloster als Kaserne der tschechoslowakischen Armee. Die Bibliothek und die Kirche wurden im Jahre 1958 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1990, als das Kloster erneut dem Prämonstratenser-Orden übergeben wurde, wird eine stufenweise Rekonstruktion durchgeführt, in der Klosterkirche werden Gottesdienste abgehalten und auf dem Klostergelände Ausstellungen und Konzerte veranstaltet. Bestandteil der Besichtigungstour sind der Konvent, die Bibliothek und die Ausstellung von Exponaten aus dem Klostermuseum. Außerhalb der Gottesdienstzeiten können Touristen auch die Kirche besichtigen. Das Klostergelände besteht heute aus der romanisch-gotischen Kirche Mariä Verkündigung, einer barocken Prälatur und dem Konvent – einem Bau von K. Dientzenhofer aus der Wende des 17.und 18. Jahrhunderts, Wirtschaftsgebäuden, die im 15. – 19. Jahrhundert entstanden, einer neubarocken Bibliothek und einem Museum aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts.
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